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Seit 2003 betätigt sich Julian von Hassell ohne Unterbrechung in der deutschen Start-up und Venture Capital-Szene als Serial Entrepreneur, Investor und Business Angel.

Julian konzentriert sich darauf, ausgewählten frühphasigen Start-ups und ihren Gründern  dabei zu helfen, ihre Ambitionen in die Tat umzusetzen. Er investiert jedes Jahr 3 x 100 TEUR in frühphasige B2B-Technologieunternehmen mit erstem Track Record. Sein Fokus liegt zurzeit auf IoT, Data Analytics, b2b-Plattformen, e-Health und 3D. Julian liebt Spin-offs, die von Forschungsstiftungen und -organisationen oder technischen Hochschulen stammen, ist aber auch offen für andere Opportunitäten. Er erwartet einen Multiple von 5 auf sein eingesetztes Kapital innerhalb eines Zeithorizonts von maximal 5 Jahren.

Viele erfolgreiche M & A-Transaktionen                          

Julians Gesellenstück war die Restrukturierung der 2002 von einem Geschäftspartner aus der Insolvenzmasse der börsennotierten agiplan Technosoft AG, Essen/ Frankfurt a.M., erworbenen Immobilien-Management-Software Kopernikus (Kopernikus Software GmbH) in den Jahren 2003-2005. Diese durch den Verkauf an einen strategischen Wettbewerber erfolgreich bewältigte schwierige Aufgabe unmittelbar nach dem Platzen der Internetblase, ohne nennenswerte Führungs-, geschweige denn Startup-Erfahrung, motivierte Julian, sein erworbenes Praxis-Wissen Start-ups und Investoren gegen Equity zur Verfügung zu stellen.

Börsengänge, Financial Engineering, Expansion

In den Jahren 2005 bis 2017 war Julian maßgeblich an einer Vielzahl erfolgreicher M & A-Transaktionen mit Volumina zwischen 100 TEUR und 80.000 TEUR beteiligt. Als CEO und Aufsichtsrat zahlreicher Unternehmen realisierte er erfolgreich Börsengänge, bereinigte Distressed Entities und ermöglichte Wachstum und Expansion über A-, B- und C-Finanzierungsrunden, Trade Sales und andere Exits.

In 2012 erhielt Julian das Angebot zur Weiterentwicklung eines börsengelisteten Inkubators in Zug/ Schweiz. Schnell wurde ihm klar, dass das Geschäftsmodell von Inkubatoren börsenuntauglich ist. Er initiierte daher die Stilllegung der Gesellschaft und veräußerte die Beteiligungen überwiegend an eine bereits am Standort Berlin im Freiverkehr gelistete Aktiengesellschaft, die sein Auftraggeber mehrheitlich übernahm. Auch das für diese weitgehend bargeldlose Übernahme erforderliche Financial Engineering wurde unter Julians Verantwortung von ihm und seinen Rechtsberatern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Signifikante Steigerung der Marktkapitalisierung innerhalb von neun Monaten

Nachdem er die Social Commerce Group SE im Mai 2015 als CEO in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse überführen konnte, veräußerte er in 2016 sämtliche Startup-Beteiligungen und realisierte dann einen Upstream-Merger mit der einzig verbliebenen 100-prozentigen Beteiligung staramba GmbH. Anschließend wandelte er die im Inkubationsgeschäft groß gewordene Gesellschaft innerhalb eines Zeitfensters von neun Monaten in ein operatives 3D-Technologieunternehmen unter dem neuen Namen staramba SE. In 2017, dem Jahr seines Ausscheidens als CEO, konnte die Gesellschaft mit einer Marktkapitalisierung von deutlich über € 100 Mio. aufwarten.

Wissenschaftstheorie, Logik und Geschichte

Julian studierte Philosophie, Logik, Wissenschaftstheorie und Geschichte in München und schloss das Studium im Jahr 1985 mit einem Master of Philosophy in Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Cambridge/ England ab. Julian lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg. Sein Büro ist in Hamburg.

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